Pilgern auf ökumenischem Weg - ack

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Pilgern auf ökumenischem Weg

Sonstiges
Zum Einstieg in die Delegiertenversammlung stelle Herr Dekan Waldmüller das Pilgern als eine ökumenischer Weg dar.
Der erste Pilger den Gott rief war Abram.
"Der Herr sprach zu Abram: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein. Ich will segnen, die dich segnen; wer dich verwünscht, den will ich verfluchen. Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde segen erhalten. Da zog Abram weg, wie der Herr ihm gesagt hatte, und mit ihm ging auch Lot. Abram war fünfundsiebzig Jahre alt, als er aus Haran fortzog." Gen 12,1-4 / 1. Mose 12,1-4
(EG 244) Das ökumenische Engagement entspricht dem Gebet Jesu, des Herrn, der darum bittet, dass »Alle eins sei « sollen (Joh 17,21). Die Glaubwürdigkeit der christlichen Verkündigung wäre sehr viel größer, wenn die Christen ihre Spaltungen überwinden würden und die Kirche erreichen könnte, »dass sie die ihr eigene Fülle der Katholizität in jenen Söhnen wirksam werden lässt, die ihr zwar durch die Taufe zugehören, aber von ihrer völligen Gemeinschaft getrennt sind«. Wir müssen uns immer daran erinnern, dass wir Pilger sind und dass wir gemeinsam pilgern. Dafür soll man das Herz ohne Ängstlichkeit dem Weggefährten anvertrauen, ohne Misstrauen, und vor allem auf das schauen, was wir suchen: den Frieden im Angesicht des einen Gottes. Sich dem anderen anvertrauen ist etwas „Selbstgemachtes". Der Friede ist selbstgemacht. Jesus hat uns gesagt: »Selig, die Frieden herstellen« (vgl. Mt 5,9). In diesem Einsatz erfüllt sich auch unter uns die alte Weissagung: »Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern« (Jes 2,4).

(EG 170) … die geistliche Begleitung muss mehr und mehr zu Gott hinführen, denn in ihm können wir die wahre Freiheit erlangen. Einige halten sich für frei, wenn sie abseits von Gott eigene Wege gehen. Aber sie merken nicht, dass sie dabei existentiell verwaisen, dass sie ohne Schutz sind, ohne ein Heim, in das sie immer zurückkehren können. Sie hören auf, Pilger zu sein, und werden zu Umherirrenden, die immer um sich selbst kreisen, ohne je an ein Ziel zu gelangen.

EG bedeutet: Aus Apostolisches Schreiben EVANGELII GAUDIUM von Papst Franziskus … an die christgläubigen Laien über die Verkündigung des Evangeliums in der Welt von heute. Das Schreiben ist in Textabschnitte gegliedert.
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