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Richtlinien

Richtlinien  der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Memmingen

1. GRUNDLAGE
Die in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Memmingen  zusammengeschlossenen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften bemühen sich um gemeinsames Zeugnis und gemeinsamen Dienst.
Sie bekennen den Herrn Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott und Heiland und trachten darum, gemeinsam zu erfüllen, wozu sie berufen sind zur Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Durch die Zugehörigkeit wird die Selbständigkeit in Bekenntnis und Lehre, in Leben und Ordnung sowie in der Wahrnehmung eigener Anliegen der einzelnen Mitglieder und Gäste einschließlich bilateraler Beziehungen nicht berührt.

2. ZUGEHÖRIGKEIT
Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Memmingen sind derzeit in alphabetischer Reihenfolge:
Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinden in Memmingen (6 Kirchengemeinden)
Evangelisch-Reformierte Kirchengemeinden in Lachen und Herbishofen (1)
Römisch-katholische Pfarrgemeinden in Memmingen  (5 Pfarrgemeinden)
Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Memmingen (1)

Mitglieder mit Gaststatus: 
 (2)
Friedenskirche Memmingen
Neuapostolische Kirche   

3a. AUFNAHME
Mitglieder können Kirchen und kirchliche Gemeinschaften in Memmingen werden, die die oben genannte Grundlage anerkennen. Die Aufnahme neuer Mitglieder bedarf der Zustimmung aller bisherigen Mitglieder.

3b. AUSTRITT / AUSSCHLUSS
Wer ständig gegen die Grundlage verstößt, kann auf Antrag eines Mitglieds durch einstimmigen Beschluss der Delegiertenversammlung ausgeschlossen werden (der Betreffende hat kein Stimmrecht). Austritt aus der ACK Memmingen ist jederzeit möglich.

4. GASTSTATUS
Kirchen oder kirchliche Gemeinschaften, die eine volle Mitgliedschaft nicht oder noch nicht eingehen wollen, können mit Zustimmung aller Mitglieder als Gäste aufgenommen werden.

5. ORGANE
5.1 DELEGIERTENVERSAMMLUNG
Die Evang.-Luth. Kirchengemeinden und die Röm.-Kath. Pfarrgemeinden entsenden je eine(n) Vertreter(in), die übrigen Mitgliedskirchen bis zu je 2 Vertreter(innen).
Beschlüsse bedürfen der Zustimmung der einfachen Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten. In allen Grundsatzfragen ist Einstimmigkeit zu erzielen.
Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Memmingen strebt einmütige Beschlüsse an, die gegenüber den einzelnen Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften den Charakter von Empfehlungen haben.
Die Arbeitsgemeinschaft trifft sich mindestens zweimal im Jahr. Sie wird vom Vorstand einberufen und geleitet. Über jede Sitzung wird ein Protokoll angefertigt.
Sachverständige und Gäste können zur Delegiertenversammlung eingeladen werden.

5.2 VORSTAND
Alle Mitglieder wählen den Vorstand auf 3 Jahre, bestehend aus dem Vorsitzenden und zwei weiteren Vorstandsmitgliedern. Diese haben drei verschiedenen Kirchen oder kirchlichen Gemeinschaften anzugehören.
Der Vorstand vertritt die Arbeitsgemeinschaft nach außen, er bereitet die Sitzung vor und gibt einen jährlichen Bericht.

5.3 AUSSCHÜSSE FÜR BESONDERE AUFGABEN
Die Ausschüsse für besondere Aufgaben werden bei entsprechenden Notwendigkeiten von der Delegiertenversammlung gebildet. In diese Ausschüsse können auch Nichtmitglieder der Delegiertenversammlung berufen werden. Die besonderen Arbeitsausschüsse sind der Delegiertenversammlung und seinem Vorstand verantwortlich.

6. AUFGABEN
Die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Memmingen dient:
  •  dem gegenseitigen Kennenlernen
  •  der gegenseitigen Information untereinander
  •  den gemeinsamen Zeugnis im Gebet und geschwisterlichen Dienst
  •  dem gemeinsamen Handeln
  •  den Abbau von Vorurteilen
  •  dem Klären von Konflikten

Möglichkeiten dazu sind (zum Beispiel):
  • gemeinsame Gottesdienste und Feste zur Förderung christlicher Einheit
  • Aktivitäten im Rahmen der Erwachsenenbildung und Jugendarbeit
  • Bibelkreise
  • Arbeit im sozialen Bereich
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Kontakte mit der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Bayern.

7. FINANZEN
Die laufenden Ausgaben werden durch angemessene Beiträge der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft finanziert. Über die Finanzierung gemeinsamer Unternehmungen wird von Fall zu Fall entschieden.

8. ÄNDERUNGEN
der Richtlinien bedürfen der Zustimmung aller Mitglieder.
Die Richtlinien in der vorliegenden Form wurden am 19. 06.2006 von den anwesenden Vertretern der Kirchen und kirchlichen Gemeinschaft in Memmingen einstimmig angenommen. 
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